Gewählte Nachricht:

23. Mai 2010 09:00 Uhr Alter: 9 Jahre

NOL in Bremen 2010 – kein „voller Erfolg“, aber ein tolles Wochenende!

Von: JRK Ortsleitung

Eine Gruppe des OV beim NOL Bremen

Verkleidet durch Bremen

Verkleidet durch Bremen

Die Gruppe an der Nordsee

Die Gruppe an der Nordsee

Gruppenfoto am Strand

Gruppenfoto am Strand

Das Meer genießen

Das Meer genießen

Am langen Christi Himmelfahrtswochenende diesen Jahres fand in Bremen ein Nachtorientierungslauf statt. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Jugendrotkreuzler aus dem ganzen Bundesgebiet zusammentreffen und bei Nacht einen anspruchsvollen Stationslauf absolvieren und an den Stationen auf Wissen rund um das Jugendrotkreuz geprüft werden.

Auch das Jugendrotkreuz Grevenbroich war bei diesem Wettbewerb erneut zugegen. Am Morgen des 13.05. ging es für alle Teilnehmer schon ganz früh los, weil wir vor dem eigentlichen Ziel in Bremen noch einen Abstecher an die Nordsee machen wollten, wenn man schon einmal „da oben im Norden“ ist. Das kalte Wetter konnte uns nichts anhaben; trotz Wind und grauem Himmel unternahmen wir einen Spaziergang am Strand und wärmten uns anschließend bei einem warmem Kakao mit Meerblick wieder auf.

Erst am späten Nachmittag fuhren wir dann zum eigentlichen Ziel der Tour: Die Albert-Einstein-Schule in Bremen, unserem Zuhause für die nächsten drei Tage.

Nachdem wir das Zelt bezogen und uns gut eingelebt hatten, wurden wir mit einer tollen Eröffnungsfeier von den Bremern begrüßt.

Am Freitag haben wir uns dann erstmal die Stadt angeguckt, ehe es am Abend mit dem eigentlichen „NOL“ losging. Bei einer vom Bremer JRK selbst organisierten Stadtführung konnten wir ein bisschen mehr besichtigen, als die bloßen touristischen Highlights.

Der Nachtorientierungslauf selbst verlief gut. Die Strecken zu den einzelnen Stationen haben wir schnell gefunden und bei den Stationen selbst konnten wir durch unser Können in Bereichen wie „Erste Hilfe“ und „Rotkreuzwissen“ punkten. Erst am nächsten Morgen um 8:30 h waren wir wieder im Lager – und natürlich alle sehr müde.

Am Nachmittag besuchten die, die sich nach dem NOL und nur wenigen Stunden Schlaf noch fit genug fühlten, die Ausstellung „Körperwelten“, wo wir unser Wissen in Erster Hilfe mit einem Blick in den menschlichen Körper vertiefen konnten.

Zufrieden mit unserer Leistung gingen wir abends zur Siegerehrung, wo wir dann um so überraschter waren wir, als wir erfuhren, dass wir nur 12. von 18 Gruppen geworden sind. Aber auch das konnte unsere Stimmung nicht trüben: Wir hatten alle ein ereignisreiches und schönes Wochenende hinter uns und den Spaß, den wir beim NOL hatten, konnte uns schließlich keiner mehr nehmen.

So kamen wir am Sonntag schließlich nach einer kurzen Rückreise alle gesund, müde und um einige Erfahrungen reicher wieder in Grevenbroich an.

Auch wenn wir uns in dem Moment alle auf unser Bett zu Hause freuten, waren wir uns in einem alle einig: Der nächste NOL kann kommen!


Seite druckenSeite empfehlennach oben