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Ausbildungstermine

Ab sofort stehen alle Ausbildungstermine auf der Webseite des Kreisverbandes bereit. Klicken Sie einfach hier. Dort können Sie sich auch direkt zu einem Kurs anmelden.

Sanitätsausbildung

Notfallrucksack

Der neue Sanitätslehrgang

Nach einer Reform der Sanitätslehrgänge im Jahre 2009 wird der Sanitätslehrgang nun als Blockausbildung mit abschließender anerkannter Prüfung durchgeführt. Bei der neuen Ausbildung werden sämtliche notwendigen Inhalte zur Teilnahme an Sanitätswachdiensten vermittelt. Dazu gehört insbesondere:

  • Erweiterte Kenntnis von Physiologie und Anatomie des Menschen
  • Ausbildung an Medizingeräten (z.B. Umgang mit medizinischem Sauerstoff oder dem Automatischen Externen Defibrillator (AED)
  • Erweiterung der Notfallversorgungskompetenz mit neuen Hilfsmitteln (Vakuummatratze, Spinboard, Larynxtubus)
  • Stärkung von Kompetenzen in der Arztassistenz (Vorbereitung einer Infusion, Aufziehen von Medikamenten)
  • Umgang mit Hilfsmitteln zur Diagnostik (Blutdruckmessung, Pulsoxymetrie, Blutzuckermessung)
  • Kenntnisse zum Verhalten im Sanitätsdienst (Formationen, Umgang mit Material, Patientenprotokolle)
  • Praktische Übungen zur Patientenversorgung anhand von Fallbeispielen

Die Sanitätsausbildung schließt mit einer Prüfung ab. Um den Status des Sanitätshelfers halten zu können, sind ab dem Zeitpunkt der Prüfung jährlich zwölf anerkannte Fortbildungsstunden abzuleisten und zu protokollieren.

Rettungsdienstausbildung

Rettungshelfer (RH)

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter umfasst mindestens 520 Stunden. Diese teilen sich auf in einen 160stündigen Theorieblock (Aufbaulehrgang Rettungsdienst), 160 Stunden Rettungswachen- praktikum mit Tätigkeit auf Rettungsmitteln (Nachweis von mindestens 20 Notfalleinsätzen), 160 Stunden Klinikpraktikum mit Tätigkeit auf der Intensivstation, in der Anästhesie sowie ggf. der Ambulanz, und 80 Stunden Abschlusslehrgang mit staatlicher Prüfung.

Rettungssanitäter (RS)

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter umfasst mindestens 520 Stunden. Diese teilen sich auf in einen 160stündigen Theorieblock (Aufbaulehrgang Rettungsdienst), 160 Stunden Rettungswachen- praktikum mit Tätigkeit auf Rettungsmitteln (Nachweis von mindestens 20 Notfalleinsätzen), 160 Stunden Klinikpraktikum mit Tätigkeit auf der Intensivstation, in der Anästhesie sowie ggf. der Ambulanz, und 80 Stunden Abschlusslehrgang mit staatlicher Prüfung.

Rettungsassistent (RettAss)

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten ist mit Einführung des Notfallsanitäters ausgelaufen. Noch bis 2021 können Rettungsassistenten durch die Teilnahme an Ergänzungsprüfungen oder Ablegen der Staatsprüfung zum Notfallsanitäter weiterqualifiziert werden. Je nach Berufserfahrung sind vor Zulassung zur Teilnahme an der Ergänzungsprüfung aufbauende Lehrgänge (480 bzw. 960 Stunden) zu absolvieren.

Notfallsanitäter (NotSan)

Der Notfallsanitäter ist das neue Berufsbild im Rettungsdienst. Diese völlig neu geregelte Berufsausbildung umfasst nun drei Jahre und lehnt sich an das aus anderen Berufen bekannte duale Ausbildungssystem an. Die Auszubildenden bewerben sich bei einem Ausbildungsbetrieb ihrer Wahl und werden von dort an entsprechende Schulen und Praktikumsstellen (Krankenhauspraktika) entsendet. Für die gesamte Ausbildungszeit besteht Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung. Ein Schulgeld, wie früher bei der Ausbildung zum Rettungsassistenten, fällt heute nicht mehr an. Die Ausbildungskosten trägt der Ausbildungsbetrieb.

Der Notfallsanitäter ist damit die umfassendste Ausbildungsstufe im Rettungsdienst. Im Vergleich zum Rettungsassistenten werden ihm weitere ärztliche Maßnahmen als Regelkompetenz übertragen und auch die theoretische Ausbildung vertieft. Damit möchte man ein noch besseres Versorgungsniveau in der präklinischen Notfallmedizin erreichen.